Read e-book online Die Leserlenkung durch Tacitus in den Tiberius- und PDF

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  • February 14, 2018
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By Michael Hausmann

ISBN-10: 3110218763

ISBN-13: 9783110218763

Die Werke des Tacitus pragen bis heute das Bild, das die Nachwelt uber die fruhe romische Kaiserzeit besitzt. Dieses Bild muss jedoch kritisch auf seinen Wahrheitsgehalt gepruft werden. Denn dem eigenen Grundsatz der unparteilichen Berichterstattung bleibt Tacitus bei genauerer examine seiner Darstellung haufig nicht treu. Oft unterschwellig vermittelt er bei scheinbarer Objektivitat dem Leser seine rein subjektive Deutung der beschriebenen Vorgange. Das Buch spurt anhand der Tiberius- und Claudiusbucher der Annalen den verschiedenen Techniken dieser Leserlenkung nach.

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66 ff. zu Livia. 30 1. 100 Dies erreicht er vor allem dadurch, daß er die Darstellung in den Mund des Volkes legt und sich durch die Wiedergabe nicht der eigenen, sondern der çffentlichen Meinung der Verantwortung für das Ausgesprochene entledigt. Innerhalb dieser geschickten Rahmung erweckt er zusätzlich den Eindruck von Objektivität, indem er betont sowohl die positiven als auch die negativen Urteile wiedergibt. Er läßt dem Leser somit die Wahl, welcher Meinung er sich anschließen mçchte, aber gerade bei dieser Entscheidung ‘hilft’ ihm Tacitus – nicht mehr als Historiker, sondern als meisterhafter Schriftsteller.

Noch selbst in diesem Sinne angeführt) eindringlich nahe (vgl. Koestermnann ad ann. 1,54,2 unter dem Eintrag ‘alia Tiberio morum via’: „Der Weg den er [sc. Tiberius] einschlägt, ist ihm durch seine Sinnesart vorgezeichnet. “ 111 Demgegenüber gerät allzu leicht in Vergessenheit, daß Augustus nach dem Tod der anderen mçglichen Kandidaten keine andere Wahl mehr hatte; vgl. ann. 1,3,3: … Nero solus e privignis erat. 112 S. Ammerbauer, 1939, 59 Anm. 3. 113 Dieses Phänomen ist so markant, daß Seif, 1973, 259 – 262 ihm ein eigenes Kapitel (‘Augustusthematik’) gewidmet hat; vgl.

1,6,1 (die Ermordung des Agrippa Postumus): primum facinus novi principatus … patris iussa simulabat (sc. Tiberius). 109 Und für den Leser ist dies der wahrscheinlichste von allen (vgl. auch ann. 1,54,2). ¾hnlich wie bei der zuvor angeführten Stelle (ann. 1,46,3), so legt Tacitus auch hier die bissige ¾ußerung ein weiteres Mal in den Mund einer nicht näher definierten Volksmenge (quidam), so daß er nicht in eigener Sache zu sprechen scheint. 110 Man beachte erneut die Schlußstellung dieser zweiten Alternative!

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Die Leserlenkung durch Tacitus in den Tiberius- und Claudiusbuchern der ''Annalen'' (Untersuchungen Zur Antiken Literatur Und Geschichte) by Michael Hausmann


by Charles
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